Die fünf Wasserbüffel, die im Rahmen des Naturpark-Projekts zur Renaturierung der Aue im unteren Hafenlohrtal weiden, haben Verstärkung
bekommen: Am Donnerstag, 17. September 2009 wurde das erste Wasserbüffelkalb geboren.
Die Geburt verlief problemlos und ohne menschliche Hilfe, teilte Tierhalter Michael Veeh mit. Der junge knapp 30 kg schwere Jungbulle hört auf den Namen „Nero“ und wird zukünftig dazu beitragen, die Naturschutzfläche bei Windheim offen zu halten und zu pflegen. Bevor der junge Wasserbüffel jedoch Brennnesseln, Gräser und Gebüsch frisst, wird es noch von seiner Mutter mit der sehr fett- und nährstoffreichen Wasserbüffelmilch versorgt. Wo Wasserbüffel nicht zur Landschaftspflege, sondern als Milchlieferanten gehalten werden, wird daraus der Mozarella-Käse hergestellt.
Tierhalter Veeh bittet Besucher, welche sich die Wasserbüffel vor Ort anschauen möchten, in keinem Fall über den Zaun zu steigen: Das Muttertier verteidige sein Kalb und greife Menschen auch an, wenn diese zu nahe kommen. Hunde müssten daher unbedingt angeleint sein.
Dr. Oliver Kaiser, stellvertretender Geschäftsführer des Naturparks Spessart, berichtete von einem bislang guten Erfolg des Weideprojekts:
„Die Wasserbüffel sind für die teils extrem nassen Flächen die einzige Tierrasse, welche diese sinnvoll beweiden können.“. Das bleibe aber ein Ausnahmefall – auf den meiste Grünlandflächen im Spessart seien die üblichen Tierrassen die bessere Wahl.
Tiere und Pflanzen


















![[PDF] Auenrenaturierung Hafenlohrtal](../../bilder/aktuell/prospekt_hafenlohrtal_mittel.jpg)
